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Völlig losgelöst – Fasnatsunntag im Thalsaal

Die traditionelle „Zirkus Krone“-Veranstaltung am Faschingssonntag im Thalsaal war auch heuer ein voller Erfolg und ein rauschendes Fest der gesamten Dorfgemeinschaft.
Der Selbsthilfeverein hatte unter dem Motto „Völlig losgelöst“ zur Mondlandung geladen (Neils Armstrongs Erstkontakt mit der Himmelssichel jährt sich 2019 zum fünfzigsten Mal) und die Thaler folgten der Einladung in großer Zahl und bunter Maskerade.

Ehrenvoller Auftakt des Programms war der Besuch auf dem Planeten des „Kleinen Prinzen“: Der überaus sympathische Faschingsprinz Christoph I. und seine charmante Prinzessin Gerda I. vertraten in ihrer Rede richtigerweise die These, dass die Thaler aufgrund der spezifischen Höhen-(Tiefen-)Lage des Dorfes mit besonderer Kreativität gesegnet seien. Begleitet wurden die Royals von der bezaubernden Faschingsgarde, die auch zur Freude der (zur großen Freude der Thaler) zahlreich beiwohnenden Sulzberger groß auftanzten.
Anschließend wurde es welthistorisch: Eskortiert von der Crew der NASAbohra Thal bestiegen die (sich anschließend auch als souveräne Moderatoren erweisenden) Astronauten Markus Vögel und Petra Hämmerle die Frigitte-1-Rakete, die auf der Bühne schon bereitgestellt war. Das Raumschiff zischte, blinkte und hob sodann unter ohrenbetäubendem Lärm ab, um die ersten Thaler der Welt auf den Mond zu befördern. Auf ihrer Reise durch das All machten die beiden Abenteuerlustigen auf verschiedenen Planeten Station, wo sie und das Publikum jeweils gut unterhalten wurden: Der Kirchenchorplanet präsentierte „völlig losgelöste“ Dorfereignisse des letzten Jahres, auf dem Stern der Kinder steppte man beschwingt zu den Klängen von Andreas Gabalier, und der Schwarm der Jungmusikanten kreuzte mit Orchesterklängen die Bahn der Reisenden. Mit dem "Aufklärungsformat" THAL UNCOVERED lösten die Jugendraumdamen bisher ungeklärte Rätsel des Thaler Dorflebens. 

Auch die Raumfahrer von Star Trek wurden angetroffen, die zufällig gerade durch Thal steuerten und dort im Nebel verkohlter Würste und staunend angesichts weiblich bemannter Feuerwehrcockpits beinahe schon wieder eine Straßenlaterne umgefahren hätten. Auf ihren letzten Etappen durch das All kehrten die Astronauten noch auf dem Planeten der Schleichwerbung zu und besuchten den fast völlig vereinsamten Planeten der Turnerinnen, wo sich nur noch Thusnelda befand. Als die Astronauten am Ende der Vorstellung mit ihrer Rakete auf dem Mond aufsetzten und alsbald feierlich die Thal-Fahne entrollten, kannte die Begeisterung des Publikums keine Grenzen mehr. Euphorisch empfing man Bonbons und lauschte den Fanfaren des Musikvereins.

Was folgte, war weit mehr als ein Ausklang. Im Saal, in der im Stil des Jahres 1959 geschmückten Jugendraumbar und auch im Gasthaus Krone wurde noch lange bei ausgelassener Stimmung dieses denkwürdigen Ereignisses gedacht. Vereinzelte Mondscheinbrüder sollen sogar noch in den frühen Montagsstunden in Cape Caneverthal gesichtet worden sein.

- Bilder Galerie "Zirkus Krone 2019" 

(Text: Simon Wirthensohn Fotos: Theodor Lang  Danke!)





Veröffentlicht am:
14:21:44 11.03.2019 von thal.at - Lang